Ein zweiwöchentlicher Newsletter über Cannabis und Cannabinoide als Medizin

2015
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    IACM-Informationen vom 26. Dezember 2015

    🌐 Kolumbien — Präsident Santos legalisiert die Verwendung von Cannabis für medizinische Zwecke

    Am 22. Dezember hat Präsident Juan Manuel Santos ein Dekret unterzeichnet, das die medizinische Verwendung von Cannabis legalisiert, ein Schritt, von dem er betont, dass er nicht den Kampf der Regierung gegen den illegalen Drogenanbau und den Drogenhandel schwächen werde. "Die Erlaubnis der Verwendung von Marihuana richtet sich nicht gegen internationale Verpflichtungen zur Drogenkontrolle oder gegen unsere Politik, den Drogenhandel zu bekämpfen", erklärte Santos nach Unterzeichnung des Dekrets gegenüber Journalisten.

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    IACM-Informationen vom 12. Dezember 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Ein CBD-Extrakt reduzierte in einer großen klinischen Studie bei etwa der Hälfte der Kinder mit Epilepsie die Anfallshäufigkeit um mindestens 50 Prozent

    Drei Studien, die beim 69. jährlichen Kongress der amerikanischen Epilepsie-Gesellschaft in Philadelphia vorgestellt wurden, unterstreichen die Wirksamkeit und Sicherheit von Epidiolex, ein Cannabisextrakt des britischen Unternehmens GW Pharmaceuticals, der Cannabidiol (CBD) enthält. Die größte CBD-Studie präsentierte Daten mit Epidiolex aus einer offenen Studie an 16 Zentren der USA. Die Studie umfasste 261 Personen, vor allem Kinder, die an einer schweren Epilepsie, die nicht adäquat auf andere Behandlungsverfahren ansprach, litten. Das durchschnittliche Alter der Teilnehmer betrug elf Jahre. Über einen Zeitraum von zwölf Wochen erhielten die Studienteilnehmer Epidiolex in langsam ansteigenden Dosen. In allen Fällen wurde Epidiolex zusätzlich zur bisherigen Medikation verabreicht.

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    IACM-Informationen vom 28. November 2015

    🏷️ IACM — Wie man Mitglied eines Netzwerks von IACM-Patientenbotschaftern und Botschaftern aus dem Gesundheitsbereich sowie von Partnerorganisationen werden kann

    Auf seiner letzten Sitzung am 18. September 2015 hat der IACM-Vorstand ein Netzwerk-Komitee eingerichtet, um ein Netzwerk von Patientenbotschaftern und professionellen Botschaftern sowie Partnerorganisationen aufzubauen. Botschafter sind Vertreter der IACM in ihrem Land, basierend auf den Zielen, die in der IACM-Satzung dargelegt sind. Der IACM-Vorstand möchte Menschen und Organisationen, die in diesem Feld aktiv sind, einladen, sich als Botschafter oder als Partnerorganisation zu bewerben. Bitte senden Sie zusammen mit Ihrem Antrag einen kurzen Lebenslauf (etwa eine halbe Seite) oder eine kurze Beschreibung Ihrer Organisation an die IACM.

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    IACM-Informationen vom 14. November 2015

    🌐 Deutschland — Die Regierung plant die Erstattungsfähigkeit von Cannabisblüten und anderen Medikamenten auf Cannabisbasis in bestimmten Fällen durch die Krankenkassen und den Aufbau einer staatlichen Cannabisagentur

    Deutschland plant nach einem Gesetzentwurf den Aufbau einer staatlichen Cannabis-Agentur, um den Anbau der Droge und die Belieferung von Apotheken zu regeln. Details sind noch nicht bekannt. Mehr Patienten erhielten über eine Verschreibung einen regulierten Zugang zu der Droge, die nach Kriterien, die in der Gesetzesvorlage des Gesundheitsministeriums beschrieben sind, durch die Krankenkassen bezahlt werden soll. Bisher besitzen etwa 500 Patienten, die an mehr als 60 verschiedenen Erkrankungen leiden, darunter chronische Schmerzen, entzündliche Erkrankungen, psychiatrische Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, Appetitlosigkeit und Übelkeit die Erlaubnis, Cannabis auf eigene Kosten zu erwerben, weil andere Therapieverfahren nicht ausreichend wirksam sind. Die Pläne beinhalten die Festlegung eines Preises durch die Cannabisagentur, den die Krankenkassen erstatten sollen.

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    IACM-Informationen vom 31. Oktober 2015

    🌐 Australien — Die Regierung will den Anbau von Cannabis für den Verkauf in Apotheken erlauben

    Australien ist dabei, seine Drogengesetze zu ändern, um den Anbau von Cannabis für medizinische und wissenschaftliche Zwecke zu erlauben. Das erklärte die Regierung am 17. Oktober 2015. Entwürfe zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes werden zur Zeit ausgearbeitet, um einen kontrollierten Anbau von Cannabis zu erlauben, um Patienten zum ersten Mal einen Zugang zu "einer sicheren, legalen und dauerhaften Versorgung mit lokal produzierten Produkten zu ermöglichen", erklärte Gesundheitsministerin Sussan Ley in einer Stellungnahme.

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    IACM-Informationen vom 17. Oktober 2015

    🌐 Kroatien — Legalisierung eines begrenzten Zugangs zu Medikamenten auf Cannabisbasis

    Die kroatische Regierung hat die Verwendung von Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt. Es kann an Patienten mit Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Krebs, Epilepsie oder Aids verschrieben werden. Die kroatische Presse berichtete, dass es bisher nicht in Apotheken verfügbar sei, sondern über acht pharmazeutische Unternehmen.

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    IACM-Informationen vom 3. Oktober 2015

    🏷️ IACM — Mark Ware als neuer Vorsitzender gewählt

    Auf ihrer Mitgliederversammlung am 18. September 2015 während der Cannabinoid-Konferenz in Sestri Levante (Italien) wählte die IACM einen neuen Vorstand und fünf Patientenvertreter. Die folgenden Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt: Mark Ware aus Kanada, Kirsten Müller-Vahl aus Deutschland, Daniela Parolaro aus Italien, Roger Pertwee aus Großbritannien, Jahan Marcu aus den USA, William Notcutt aus Großbritannien, Donald Abrams aus den USA und Ilya Reznik aus Israel. Ethan Russo aus den USA und Manuel Guzman aus Spanien wurden neu in den Vorstand gewählt. Mark Ware wurde zum ersten Vorsitzenden und Kirsten Müller-Vahl zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Franjo Grotenhermen bleibt Geschäftsführer der IACM.

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    IACM-Informationen vom 19. September 2015

    🏷️ IACM — Beim Cannabinoid-Kongress 2015 vorgestellte Forschungsarbeiten

    Die IACM und der Europäische Workshop zur Cannabisforschung haben vom 17. bis 19. September 2015 die "Cannabinoid Conference 2015" in Sestri Levante (Italien) durchgeführt. Etwa 260 Personen nahmen an dem Kongress teil. Leider musste die Registrierungsmöglichkeit zwei Wochen vor dem Kongress geschlossen werden, weil die zugelassene Teilnehmerzahl für den Konferenzsaal überschritten wurde. Es tut dem IACM-Vorstand sehr leid, dass viele Menschen, die den Kongress besuchen wollten, nicht teilnehmen konnten. Mehr als 300 Personen hätten gern teilgenommen. Unten finden Sie einige Auszüge aus dem Kongressband, der als PDF-Datei von der Internetseite des Kongresses herunter geladen werden kann.

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    IACM-Informationen vom 22. August 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Gemäß einem Fallbericht sprach ein lebensbedrohliches Angioödem auf Cannabis an

    Ein 27 Jahre alter Mann, der seit dem 19. Lebensjahr an wiederkehrenden Episoden eines Angioödems litt, sprach gut auf eine Behandlung mit Cannabis an. Das berichteten Forscher der Ben-Gurion Universität der Negev in Beersheba (Israel) in der Zeitschrift Case Reports in Immunology. Zunächst sprach der Patient gut auf Steroide und Antihistaminika an. Allerdings führten mehrere Versuche, die Medikamente abzusetzen, zu Rückfällen. In den letzten Monaten vor der Verschreibung von Cannabis hatte die Häufigkeit und Schwere der Attacken zugenommen.

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    IACM-Informationen vom 8. August 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Jugendlicher Cannabiskonsum ist nach einer Langzeitstudie nicht mit späteren psychischen Gesundheitsproblemen assoziiert

    Regelmäßiger Cannabiskonsum durch heranwachsende Jungen scheint nicht mit späteren körperlichen oder seelischen Gesundheitsproblemen, wie Depressionen, psychotischen Symptomen oder Asthma verbunden zu sein. Das ist das Ergebnis einer Studie, die von Wissenschaftlern der Universität von Pittsburgh in Pennsylvania und der Rutgers-Universität in New Jersey (USA) veröffentlicht wurde. Sie begleiteten für ihre Studie, die in Psychology of Addictive Behaviors veröffentlicht wurde, 408 Männer von der Jugendzeit bis zum Alter von 36 Jahren.

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    IACM-Informationen vom 25. Juli 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Cannabiskonsum verbesserte das Therapieergebnis bei Patienten, die wegen einer Opiatabhängigkeit behandelt wurden

    Die Stärke des Opiatentzugs wurde durch THC (Dronabinol) reduziert, und Patienten, die Cannabis verwendeten, hatten ein besseres Therapieergebnis. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit 60 Opiatabhängigen, die von Wissenschaftlern der Columbia Universität in New York durchgeführt wurde. Opiatabhängige Teilnehmer wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt, die unter doppelblinden Bedingungen entweder täglich 30 mg THC (n=40) oder ein Placebo (n=20) erhielten, während sie in einer Klinik entgiftet wurden. THC oder Placebo wurden während des Klinikaufenthaltes und fünf Wochen lang danach gegeben.

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    IACM-Informationen vom 11. Juli 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Cannabidiol erhöht die Clobazam-Konzentrationen bei Kindern mit Epilepsie

    Patienten, die Cannabidiol (CBD) in einer Kombination mit Clobazam (ein bekannter Markenname ist Frisium) einnehmen, können einen erhöhten Blutspiegel von Clobazam (CLB) aufweisen. Ärzte am Allgemeinen Krankenhaus von Massachusetts (USA) behandelten 13 Kinder mit therapieresistenter Epilepsie mit CBD zusätzlich zu Clobazam und fanden erhöhte Blutspiegel des Letzteren. Beide Medikamente werden in der Leber vom CYP2C19-Enzym abgebaut und konkurrieren um die Funktion dieses Proteins.

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    IACM-Informationen vom 27. Juni 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Gesetze, die die medizinische Verwendung von Cannabis in den USA erlauben, führen nicht zu erhöhtem Konsum durch Heranwachsende

    In Staaten der USA, in denen medizinisches Cannabis legal ist, nahm der Cannabiskonsum bei Jugendlichen nicht zu. Das berichteten Forscher der Columbia-Universität in New York am 15. Juni 2015. Die neue Analyse ist die bisher überzeugendste Untersuchung, um die viel diskutierte Frage zu beantworten: Führt die Entkriminalisierung von Cannabis dazu, dass mehr Jugendliche es konsumieren? Die Studie fand heraus, dass Staaten, die die medizinische Verwendung legalisiert hatten, vor Inkrafttreten der Gesetze verglichen mit Staaten, in denen die Droge illegal bleibt, höhere Raten an Cannabiskonsum durch Jugendliche aufwiesen. Die Studie fand heraus, dass diese höheren Raten durch die Gesetzesänderungen unbeeinflusst blieben.

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    IACM-Informationen vom 13. Juni 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — CBD verbessert therapeutische Ergebnisse nach einer Transplantation von Blutstammzellen

    In einer offenen Studie mit 48 erwachsenen Patienten, die sich einer Transplantation von Blutstammzellen (oder: allogene hämatopoetische Zelltransplantation) unterzogen hatten, verbesserte CBD das therapeutische Ergebnis. "Die Kombination aus CBD mit einer Standard-Prophylaxe für GVHD [Graft versus Host Erkrankung] ist eine sichere und viel versprechende Strategie zur Reduzierung der Häufigkeit einer akuten GVHD", schrieben Forscher der Universität von Tel Aviv (Israel) in der Zeitschrift Biology of Blood and Marrow Transplantation. CBD wurde in eine Dosis von 300 mg pro Tag oral eingenommen. Die Einnahme wurde 7 Tage vor der Transplantation begonnen und bis zum 30. Tag danach fortgeführt.

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    IACM-Informationen vom 30. Mai 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Cannabiskonsum ist mit einem reduzierten Diabetesrisiko verbunden

    Cannabiskonsum könnte eine schützende Wirkung gegen die Entwicklung eines Diabetes haben. Dies ist die Schlussfolgerung von Forschern des Instituts für Epidemiologie und Biostatistik der Staatlichen Universität von Michigan in East Lansing (USA) aus einer Metaanalyse von acht großen unabhängigen Studien.

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    IACM-Informationen vom 16. Mai 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Kinder mit Epilepsie können nach einer Umfrage von einer Behandlung mit CBD profitieren

    Nach einer Umfrage mit 117 Kindern mit Epilepsie, berichteten 85 % ihrer Eltern von einer Reduzierung der Anfallshäufigkeit und 14 % gaben eine vollständige Anfallsfreiheit an. Diese Ergebnisse von Forschern der David Geffen School of Medicine in Los Angeles wurden in der Zeitschrift Epilepsy & Behavior veröffentlicht. Sie hatten eine kurze Online-Umfrage bei Eltern, die ihren Kindern zur Behandlung ihrer Epilepsie CBD-reiche Cannabiszubereitungen verabreicht hatten, durchgeführt. Unter den Teilnehmern befanden sich 53 Eltern von Kindern mit kindlichen Spasmen und/oder Lennox-Gastaut-Syndrom.

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    IACM-Informationen vom 2. Mai 2015

    🌐 Jamaika — Justizminister pflanzt erste legale Cannabispflanze für medizinische Zwecke

    Justizminister Mark Golding pflanzte am 27. April im Rahmen einer Zeremonie eine Cannabispflanze in den Boden des Mona-Campus der Universität von Westindien. Es war der erste Cannabissetzling, der in dem Land legal gepflanzt wurde, nachdem das Gesetz, das die Produktion von medizinischem Cannabis legalisiert, verabschiedet wurde.

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    IACM-Informationen vom 18. April 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — In einer kontrollierten Studie reduzierte inhalierter Cannabis periphere neuropathische Schmerzen bei Diabetes

    Inhalierter Cannabis führte zu einer dosisabhängigen Reduzierung bei peripheren behandlungsresistenten neuropathischen Schmerzen bei 16 Patienten mit Diabetes. Diese Ergebnisse einer klinischen Studie durch Forscher der Universität von Kalifornien in San Diego wurden in The Journal of Pain veröffentlicht. In einer Überkreuzstudie erhielt jeder Teilnehmer einmal ein Placebo, eine niedrige (1 % THC), eine mittlere (4 % THC) oder eine hohe (7 % THC) Cannabisdosis. Nach der Inhalation mit einem Verdampfer wurden die Schmerzintensität und die subjektiven psychischen Wirkungen nach 5, 15, 30, 45 min und alle 30 min für weitere drei Stunden gemessen.

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    IACM-Informationen vom 4. April 2015

    🏷️ Wissenschaft/Tier — Cannabidiol verbessert die Heilung von Knochenbrüchen bei Ratten

    Wissenschaftler des Knochen-Labors der hebräischen Universität von Jerusalem (Israel) berichteten, dass der wichtigste nicht psychoaktive Cannabisbestandteil, Cannabidiol (CBD), die biomechanischen Eigenschaften heilender Knochenbrüche bei Ratten verstärkte. Die maximale Belastungsfähigkeit, jedoch nicht die Steifheit, von Oberschenkelknochen von Ratten, die acht Wochen lang eine Mischung aus CBD und THC erhalten hatten, wurde durch CBD merklich verbessert. Diese Wirkung trifft nicht auf THC zu, und eine Kombination mit THC war nicht besser als CBD allein.

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    IACM-Informationen vom 21. März 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Cannabiskonsum ist bei Patienten, die sowohl mit dem HIV als auch mit dem HCV infiziert sind, mit einem reduzierten Diabetes-Risiko assoziiert

    Diabetes und Insulin-Resistenz sind bei Patienten, die sowohl mit dem HI-Virus (HIV) als auch mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) infiziert sind, häufig. Forscher mehrerer französischer Institute haben herausgefunden, dass in einem Kollektiv von 703 Patienten, die mit beiden Viren infiziert waren, die 319 Patienten (45 %), die in den sechs Monaten vor dem ersten Untersuchungstermin Cannabis konsumiert hatten, ein verringertes Risiko für eine Insulinresistenz aufwiesen.

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    IACM-Informationen vom 7. März 2015

    🏷️ Wissenschaft/Tier — Ein CBD-reicher Cannabisextrakt wies bessere entzündungshemmende Eigenschaften auf als reines Cannabidiol

    In Experimenten mit Mäusen war ein CBD-reicher Cannabisextrakt hinsichtlich der Reduzierung von Entzündungen reinem CBD überlegen. Dies ist das Ergebnis von Forschung durch Wissenschaftler der hebräischen Universität von Jerusalem (Israel). Sie verwendeten eine Cannabissorte namens Avidekel, um die Extrakte herzustellen, die entweder oral gegeben oder in den Bauchraum gespritzt wurden. CBD (Cannabidiol) ist ein nicht psychotroper Bestandteil der Cannabis-Pflanze.

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    IACM-Informationen vom 21. Februar 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Cannabis könnte nach einer großen US-Studie keinen signifikanten Einfluss auf die Zahl der Verkehrsunfälle haben

    Nach einer neuen Studie der US-amerikanischen Behörde für Verkehrssicherheit (National Highway Traffic Safety Administration) erhöht Cannabiskonsum nicht signifikant die Zahl der Verkehrsunfälle. Die Studie schaute sich über einen Zeitraum von 20 Monaten 9000 Autofahrer an. Sie fand heraus, dass Fahrer, die regelmäßig Cannabis konsumierten, eine um 25 % höhere Wahrscheinlichkeit für die Beteiligung an einem Verkehrsunfall aufwiesen. Wenn die Forscher allerdings Faktoren wie Alter, Geschlecht und Umfang des Alkoholkonsums berücksichtigten, fanden sie heraus, dass diese für das erhöhte Risiko durch Cannabiskonsum verantwortlich waren. Cannabiskonsum selbst hatte keinen messbaren Einfluss auf das Unfallrisiko, sobald diese anderen Faktoren berücksichtigt wurden.

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    IACM-Informationen vom 7. Februar 2015

    🌐 USA — Amerikanische Gesellschaft der Kinderärzte erklärt, dass Cannabis einen medizinischen Wert für einige Kinder haben könnte

    Die Amerikanische Gesellschaft der Kinderärzte (AAP), die das größte Programm für pädiatrische Veröffentlichungen in der Welt hat, empfiehlt in einer neuen Stellungnahme die Entkriminalisierung von Cannabis und erklärt, dass er gut für einige Kinder sein könnte. "Die AAP ist gegen "medizinisches Marihuana“ außerhalb des regulatorischen Prozesses der US Food and Drug Administration [Zulassungsbehörde für Arzneimittel]", heißt es in der Stellungnahme. Allerdings erkennt die Gesellschaft an, dass Kinder mit einigen Erkrankungen von Cannabis profitieren können.

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    IACM-Informationen vom 24. Januar 2015

    🌐 Deutschland — Kanzlerin Merkel unterstützt Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis als Medizin

    Es sei „wichtig, dass wir für schwerstkranke Patientinnen und Patienten die bestehenden Möglichkeiten des Einsatzes von Cannabis als Medizin ausweiten und verbessern“, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Bitte eines Bürgers, den gegenwärtigen rechtlichen Status von Cannabis in Deutschland zu überdenken. Die Frage und die Antwort der Bundeskanzlerin wurden auf einer Webseite abgedruckt, auf der die Kanzlerin direkt auf Fragen deutscher Bürger antwortet, wenn diese Frage von vielen unterstützt wird.

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    IACM-Informationen vom 10. Januar 2015

    🏷️ Wissenschaft/Mensch — Nabilon reduziert Albträume bei Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung

    Nabilon reduzierte bei 10 Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) in einer kontrollierten Studie Albträume. Das schrieben Wissenschaftler der Zentrale des Gesundheitsdienstes für kanadische Soldaten in Ottawa (Kanada) in der Zeitschrift Psychoneuroendocrinology. Kanadisches männliches Militärpersonal mit PTBS, das trotz einer Standardmedikation weiterhin Albträume aufgrund von Traumata erlebt, erhielt eine doppelblinde Behandlung mit 0,5 mg Nabilon oder Placebo und titrierte dann bis zur wirksamen Dosis (Unterdrückung der Albträume) oder bis zur maximalen Dosis von 3 mg. Die Teilnehmer wurden sieben Wochen begleitet und erhielten dann nach einer zweiwöchigen Pause das andere Studienmedikament. Danach wurden sie weitere sieben Wochen begleitet. Nabilon ist ein synthetischer THC-Abkömmling mit ähnlichen Wirkungen.

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