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Thema: Öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss am 9. Mai 2012

  1. #1
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    Daumen hoch Öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss am 9. Mai 2012

    Am Mittwoch, dem 9. Mai 2012, findet im Gesundheitsausschuss des
    Deutschen Bundestags von 13 bis 15 Uhr eine öffentliche Anhörung zu
    einem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen statt. Der Antrag zielt auf
    eine Erleichterung der medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten
    ab. Bei der Anhörung werden eingeladene Experten und Verbände
    befragt. Sie ist öffentlich.
    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  2. #2
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    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  3. #3
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    'Die Zeit' bietet noch bis Montag 30.04.2012 an, Vorschläge zu Themen zu machen, die einer Veröffentlichung wert wären. Einer der Vorschläge lautet 'Ein Heft über den Hanf'.

    https://zeitmagazin.adhocracy.de/pro...den_Hanf#c5486

    In einem der Kommentare wird auf 'Schuldfragen' Bezug genommen:

    http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-...e/schuldfragen

    Ein weiterer Vorschlag behandelt Drogenpolitik im Allgemeinen:

    https://zeitmagazin.adhocracy.de/pro...npolitik#c5477

    Ich habe mich lange nicht hier blicken lassen, der Zukunftsdialog der Kanzlerin war Anlass, mich wieder mit dem Thema Hanf zu befassen. Mit Hanf auf der Politbühne wollte ich eigentlich
    angesichts der politischen Bleizeit nichts mehr zu tun haben. The times, they are changin'

    Da wir mediales Interesse im Hinblick auf die Anhörung am 9. Mai brauchen können ist es einen Versuch wert, dem Versuchsprojekt des Zeit Magazins Aufmerksamkeit zu widmen.
    Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

  4. #4
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    ein weiterer Vorschlag betrifft cannabis als Medizin

    zahme Vögel singen von Freiheit - die Wilden fliegen

  5. #5
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    Heute kann beim Zeit Magazin noch abgestimmt werden. Bitte macht Gebrauch davon!

    Am 7. Mai werden die Vorschläge in einer Redaktionskonferenz, die im Netz live verfolgt werden kann, besprochen.

    Die journalistische Umsetzung der am höchsten bewerteten Vorschläge besprechen wir am 7. Mai in einer Redaktionskonferenz in Berlin, die live im Netz verfolgt werden kann. Um auszuschließen, dass gewerbliche Interessen oder Lobbygruppen dieses Experiment ausnutzen, behält sich die Redaktion die letzte Entscheidung über die Themenauswahl vor. Zu der Konferenz laden wir die Teilnehmerin oder den Teilnehmer ein, deren Vorschläge und Kommentare die höchsten Bewertungen erzielt haben – als Vertreter all derer, die sich hier für ihre Themen engagieren.
    Sobald ich einen Link habe, poste ich den hier.

    Edit: Redaktionskonferenz Zeit online am 7. Mai ab 15:00 Uhr

    www.zeitmagazin.de
    Geändert von Zap (01.05.2012 um 10:30 Uhr)
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  6. #6
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    Guter Artikel auf Zeit Online im Hinblick auf den 9. Mai:

    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2012/...egen-die-Krise
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  7. #7
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    Wie bewertet ihr die Anhörung?

    Es wurde unter anderem gesagt, sinngemäß: Es gibt verschreibungsfähige Medikamente. Dieser kann sich jeder bedürftige (sprich austherapiert und leidend) verschreiben lassen. Somit gäbe es keinen Bedarf für eine Legalisierung des Eigenanbaus.

    Doch wurde auch genügend herausgestellt, dass die damit verbundenen Kosten für den Patienten zu hoch sind (weil off-label nicht von der Kasse übernommen wird) ?

    und, das solche Medikamente grundsätzlich zu teuer sind?

    Welche Kosten würden auf die Kassen zukommen, würde jede vom IACM anerkannte Indikation von den Kassen übernommen? Unter diesem Punkt ist es möglichereise verständlich, dass sich die Kassen scheuen die bis zu 1500 Eur pro Patient und Monat zu übernehmen.

    Doch wie kann weiter vertreten werden, dass es keinen Bedarf an Eigenanbau gäbe, weil es Off-Label Verschreibungen gibt?

    Wieso wird verlangt, dass ein Patient austherapiert ist? Und ihm nicht die Wahlfreiheit überlassen, wenn er eh sogar schon BTM-Rezepte oder teure Medikamente bekommt?

    Angeblich, weil der Staat nur auf der sicheren Seite sein könne, wenn ein Medikament eine vom Pharmakonzern beantragte und finanzierte Prüfung und Zulassung hat. Hier müsse eine hohe Hürde gesetzt werden, damit kein Schindluder mit Unwirksamen Medikamenten getrieben würde (?).

    Der Staat sei nicht bereit Indikationen zu prüfen und dementsprechend Medikamente zuzulassen.

    Doch in einzelfällen gibt es sehrwohl Zulassungen für bedocran zB. Wieso nicht gleich für alle?


    Was sprach gegen Eigenanbau, außer dass bei nicht kontrolliertem Saatgut der THC/CBD-Gehalt und damit die Wirkstoffzusammensetzung ungewiss sei?

    Fakt ist doch, dass jeder Patient für sich selbst am besten beurteilen kann, welche Wirkstoffkombination, sprich welches Saatgut, welche Pflanze für ihn optimal ist.

    Es ist für den Patienten doch sogar sehr viel vorteilhafter eine Vielzahl verschiedener Pflanzen auszuprobieren um so den für ihn individuellen Wirkstoffgehalt zu bestimmen, anstatt nur die Wahl zwischen zwei Fertigarzneien zu haben.

  8. #8
    Hanf ist offline Registrierter Benutzer
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    Das "dummgerede" mit dem Saatgut ist doch wohl aus den Gründen die alle Patienten beschreiben,weil sie es sich illegal besorgen müssen und es dementsprechend selten/garnicht zertifiziert ist(sonstige kleinere Wirkstoffabweichungen sind auch beim zugelassenen Bedrocan der Fall(-soweit ich weiß bis zu 10%+-).Genauso schwachsinnig ist meiner Meinung nach,das Giftstoffe durch Dünger,Schwermetalle usw in selbstangebautem Gras vorhanden sein KÖNNTEN.Ja,ansich stimmts,in der Theorie richtig...KÖNNTE.
    Jedoch ist doch kein Patient so blöd und würde seine Pflanzen mit chemischem Dünger,Pestiziden,verseuchtem Gießwasser und was weiß ich was behandeln.
    Ich glaube noch immer daß das Problem nicht in irgendwelchen "Gefahren" oder sonstwas besteht,sondern darin das sich die Pflanze dummerweise nicht patentieren läßt,mit all seinen finanziellen Gegebenheiten für Pharmaindustrie und Co
    Meiner Meinung nach spielt da Geld eine zu große Rolle,und Angst vor Verlusten usw.
    Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
    (Albert Einstein)

  9. #9
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    Meist Du es richtig sich gegen ungesunden Dünger?

    Jetzt mal weg von Medikamenten: Bei Lebensmitteln, Obst und Gemüse ist es geradezu üblich giftige Pestizide und chemischen Dünger zu verwenden. Regelmäßig werden proben mit Giftmengen über den Grenzwerten entdeckt. Und werden Sie deshalb verboten?

    Und nochmal zu den Medikamenten: Andere, chemische, verschreibungspflichtige Medikamente haben ja wohl auch zahlreiche Nebenwirkungen.
    z.B. hier: Ritalin bzw. Medikinet:
    - Sehr häufig: Schlaflosigkeit, Nervosität;
    - Häufig: Anorexie, Affektlabilität, Aggression*, Unruhe*, Angst*, Depression*, Reizbarkeit, anormales Verhalten;
    - Gelegentlich: psychotische Störungen, akustische, optische und taktile Halluzinationen, Wut, Selbstmordgedanken, Stimmungsänderungen, Stimmungsschwankungen, Rastlosigkeit, Weinerlichkeit, Schlafstörung;
    - Selten: Manie, Orientierungslosigkeit, Libidostörung;
    - Sehr selten: Selbstmordversuch (einschließlich vollendeter Selbstmord), vorübergehende depressive Verstimmung, anormales Denken, Apathie, stereotype (krankhaft häufig wiederholte) Verhaltensweisen, Überfokussierung;
    - Sehr selten: plötzlicher Herztod;
    - Sehr selten: Herzstillstand, Myokardinfarkt;
    ...uvm...
    Das bekommt man bei Cannabis nichtmal mit falschem Dünger hin.



    Der Cannabis-Anbau wenden sich gegen die Pharmakonzerne, das ist sicher wahr, denn da würde ihnen ein riesiger Markt wegbrechen.

    Doch so wird doch kein Politiker argumentieren, der anderswo Subventionen streicht.

  10. #10
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    Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!
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  11. #11
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    zu dem beitrag vorweg

    hier noch die beschreibung bei youtube

    Q21 - Cannabis Heilmittel oder Droge?

    Hasch-Tropfen aus der Apotheke:
    Endlich schmerzfrei: Cannabis hat Ute Köhler nach 14 quälenden Jahren von ihren chronischen Schmerzen befreit...

  12. #12
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    Den Schwachsinn mit Giftstoffe durch Dünger, Schwermetalle usw. können sich nur kranke Gehirne ausgedacht haben, die entweder lediglich an dem ideologischen Verbot
    von Hanf interessiert sind oder die die Interessen der Pharma Industrie nicht gefährdet sehen wollen. Wenn solche Gehirne in anderen Bereichen wie Chemie in Obst und
    Gemüse, Medikamente in Fleisch ebenso konsequent wären, könnte man die Begründung evtl. noch verstehen, doch auch dann nur schwerlich. Warum die Erbsenzähler
    bei Hanf so pingelig reagieren, ist unbegreiflich.
    Ich glaube an alles. Außer an Menschen.

  13. #13
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    Abmerkungen des SCM zur Anhörung

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