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IACM-Informationen vom 02. April 2016

Wissenschaft/Mensch: Cannabis reduziert den Dehnungsreflex bei Patienten mit multipler Sklerose

In einer klinischen Studie mit 57 Patienten mit mutiger Sklerose reduzierte Cannabis den Dehnungsreflex. Das schrieben italienische Forscher in der Zeitschrift International Clinical Psychopharmacology. Sie beobachteten ebenfalls eine Reduzierung auf einer numerischen Skala für Spastik und der Spastik nach der modifizierten Ashworth-Skala. Es gab nur eine geringe Konkordanz zwischen den drei Messgrößen, was nach Angaben der Autoren „vermutlich auf den unterschiedlichen Aspekten der gemessenen Muskelhypertonie beruht“.

Patienten, die auf den Dehnungsreflex ansprachen, nahmen eine signifikant höhere Zahl von Sprühstößen des Cannabisextrakts Sativex ein, „was nahelegt, dass eine höhere Dosis bei entsprechender Verträglichkeit den Nutzen erhöht. Die aktuelle Studie bestätigt die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei der Reduzierung der Spastik bei Patienten mit MS und legt verglichen mit anderen Messgrößen eine höhere Sensitivität und Spezifität für den Dehnungsreflex nahe.“

Marinelli L, Mori L, Canneva S, Colombano F, Currà A, Fattapposta F, Bandini F, Capello E, Abbruzzese G, Trompetto C. The effect of cannabinoids on the stretch reflex in multiple sclerosis spasticity. Int Clin Psychopharmacol, 21. März 2016 [im Druck]

Kanada: Das Recht, Cannabis selbst anzubauen, bleibt für Patienten legal

Patienten, die in Kanada Cannabis zu medizinischen Zwecken verwenden dürfen, erhalten das Recht zurück, ihr eigenes Cannabis anzubauen, nachdem die Regierung am 24. März erklärt hatte, dass sie der Entscheidung eines Bundesgerichts gegen dieses Verbot, das durch die frühere konservative Regierung erlassen worden war, folgen werde.

Die kanadische Regierung erklärte, dass die Gesetze für medizinisches Cannabis neu geschrieben würden, um der Entscheidung des Gerichts zu entsprechen. Sie will die Änderungen bis zum 24. August fertigstellen. „Wie Sie wissen, sind wir darum bemüht, sicherzustellen, dass Kanadier, die Marihuana für medizinische Zwecke benötigen, einen adäquaten Zugang dazu haben“, erklärte Gesundheitsministerin Jane Philpott gegenüber Reportern in Ottawa. Sie fügte hinzu, dass das gegenwärtige Gesetz bestehen bleibe, bis die Veränderungen abgeschlossen sind. Philpott gab keine Einzelheiten der geplanten Änderungen bekannt.

Reuters vom 24. März 20160

Brasilien: Die Regierung erlaubt die Verschreibung und den Import von Produkten mit CBD und THC

Die nationale Gesundheitsüberwachungsagentur (Anvisa) erlaubte die Verschreibung und den Import von Medikamenten und Produkten mit Cannabidiol (CBD) und/oder Tetrahydrocannabinol (THC), den wichtigsten Cannabinoiden der Cannabispflanze. Diese Erlaubnis wurde durch die Resolution 66 von Anvisa erteilt und am 21. März in einem offiziellen Dokument veröffentlicht.

In der Praxis wird damit THC ebenfalls reguliert. Zuvor war THC nur erlaubt, wenn es Bestandteil eines zugelassenen Medikamentes war. „Mit dieser Resolution kann ich eine Medizin importieren, die nur THC enthält“, erklärte Norberto Fischer, Aktivist und Vater von Anny, die an einer schweren Form von Epilepsie leidet. „Die Tatsache, dass die Regulierung fortschreitet, bedeutet, dass die Gesellschaft ihre Auffassung verändert und ihre Vorurteile hinsichtlich medizinischen Marihuanas reduziert.“

O Globo vom 21. März 2016

USA: Kriegsveteranen verwenden zunehmend Cannabis zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Eine zunehmende Zahl von Staaten überlegt, ob sie Cannabis für die Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) legalisieren. Aber für viele Kriegsveteranen ist die Diskussion bereits beendet. Sie nehmen in einem zunehmenden Umfang Cannabis, auch wenn es in den meisten Staaten illegal bleibt und nicht durch das Ministerium für Angelegenheiten von Veteranen zugelassen ist, weil große Studien noch zeigen müssen, ob es wirksam gegen PTBS ist.

Während die Forschung gegensätzlich und begrenzt ist, sagen viele ehemalige Mitglieder des Militärs, dass Cannabis ihnen hilft, ihre Angst, Schlaflosigkeit und Albträume zu bewältigen. Einige sagen, dass verschriebene Medikamente nicht wirksam waren oder ihnen das Gefühl gaben, ein Zombie zu sein. „Ich bewegte mich von einem Zustand eines ängstlichen Durcheinanders hin zu einer Betäubung mit Pillen, die sie mir gaben“, erklärte Mike White, ein 39 Jahre alter ehemaliger Marine, der in Philadelphia lebt, wo Cannabis illegal ist. „Cannabis half mir aus dem Loch heraus, in dem ich mich befand. Ich begann, mit Menschen zu sprechen und überwand meine soziale Angst.“ Andere haben allerdings wenig Nutzen von der Droge.

Military.com vom 22. März 2016

Kurzmeldungen

Wissenschaft/Mensch: Cannabiskonsum reduziert die Verwendung von Opiaten bei chronischen Schmerzpatienten
Die medizinische Verwendung von Cannabis reduzierte nach einem Fragebogen, der von 244 Patienten einer Verteilungsstelle für medizinisches Cannabis in Michigan ausgefüllt wurde, bei Schmerzpatienten die Menge an Opiaten um 64 %.
Fakultät für öffentliche Gesundheit, Universität von Michigan, Ann Arbor, USA.
Boehnke KF, et al. J Pain, 18. März 2016 [im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Ein neuer FAAH-Hemmer erwies sich als sicher bei gesunden Personen
In einer Phase-I-Studie mit 51 gesunden männlichen Probanden erwies sich V158866, ein reversibler FAAH-Hemmer, als sicher und gut verträglich. FAAH (Fettsäureamidhydrolase) ist für den Abbau des Endocannabinoids Anandamid verantwortlich. V158866 erhöht die Anandamid-Spiegel.
Vernalis, Winnersh, Großbritannien.
Pawsey S, et al. Drugs R D, 17. März 2016 [im Druck]

Israel/USA: US-Unternehmen investieren in Forschung zur medizinischen Verwendung von Cannabis in Israel
Israel beginnt, amerikanische Unternehmen anzuziehen, um Know-how über medizinisches Cannabis in einen boomenden Markt zurück nach Hause zu bringen. Seit 2014 haben US-Firmen etwa 50 Millionen US-Dollar in die Lizenzierung israelischer Patente für medizinisches Cannabis investiert. Es wird erwartet, dass diese Zahl weiter zunimmt, da es in Israel wesentlich einfacher ist, Forschung mit Cannabis durchzuführen, als in den USA.
Reuters vom 29. März 2016

Uruguay: Die Regierung und die Apotheken haben sich über den Verkauf von Cannabis geeinigt
Die Regierung von Tabare Vázquez und die Apothekerverbände haben sich auf Bedingungen für den Verkauf von Cannabis für den Freizeitkonsum geeinigt. Nachdem das Gesetz im Mai 2014 in Kraft trat, war der Verkauf in Apotheken noch nicht organisiert. Apotheken dürfen 2 kg Cannabis lagern.
Clarin vom 19. März 2016

Holland: Der Justizminister äußert sich zum Freispruch eines Patienten, der Cannabis selbst anbaute
In einem Kommentar zum Freispruch eines HIV-Patienten, der große Mengen Cannabis anbaute, um seine Erkrankung zu behandeln, durch das Amtsgericht von Amsterdam erklärte Justizminister Van der Steur, dass er keinen Anlass sieht, die Gesetze zu ändern, um den Selbstanbau von Cannabis durch Patienten zu erlauben, und dass das Unternehmen Bedrocan in diesem Jahr eine neue Cannabissorte auf den Markt bringen will, die gegenwärtig unter dem Namen Amnesia bekannt ist.
Fragen in der Zweiten Kammer des Parlaments

USA: Cannabis wird für todkranke Patienten in Florida verfügbar sein
Am 25. März unterzeichnete der Gouverneur von Florida, Rick Scott, eine Gesetzesvorlage, die den staatlichen Right to Try Act erweiterte, in den es nun die medizinische Verwendung von Cannabis aufnahm. Die Erweiterung bedeutet, dass todkranke Patienten nun medizinisches Cannabis während ihrer letzten Tage verwenden dürfen. Nach dem Gesetz dürfen lizenzierte Verteilungsorganisationen medizinisches Cannabis, das aus der gesamten Pflanze gewonnen wurde, anbauen und an todkranke Patienten verteilen, und nicht nur Produkte mit niedrigen THC-Gehalten, die seit 2014 erlaubt sind.
Florida Politics vom 25. März 2016

Belgien: Drogenreformer Joep Oomen starb im Alter von 54 Jahren
Joep Oomen, eine Schlüsselfigur der EURopäischen Drogenreformbewegung und Kopf der EURopäischen Koalition für gerechte und wirksame Drogenpolitik (ENCOD), starb unerwartet und durch natürliche Ursachen bei sich zuhause in Antwerpen (Belgien). Er wurde von Kollegen am 18. März tot im Bett gefunden. „Er war ein freundlicher, intelligenter und engagierter Mensch“, erklärte Dr. Franjo Grotenhermen, Geschäftsführer der IACM. „Er war immer sehr am Thema medizinisches Cannabis interessiert. Wir haben eine herausragende Persönlichkeit und ich einen Freund verloren.“
Encod vom 21. März 2016

Wissenschaft/Tier: CBD bewirkt schnelle antidepressive Wirkungen
In einem Mausmodell für Depressionen fanden Forscher, dass „CBD ein neues, schnell wirkendes Medikament darstellen könnte, indem es sowohl serotonerge als auch glutamaterge kortikale Signalwege durch einen 5-HT1A-Rezeptor abhängigen Mechanismus verstärkt“.
Universität von Kantabrien, Spanien.
Linge R, et al. Neuropharmacology 2016;103:16-26

Wissenschaft/Tier: Das Endocannabinoidsystem ist wichtig für die Schlafstabilität
Einige Experimente mit Mäusen zeigen, dass die Endocannabinoid-Signalgebung durch CB1-Rezeptoren wichtig für die Stabilität des NREM-Schlafes (non-rapid eye movement) ist. NREM umfasst die Schlafstadien 1-3. REM-Schlaf (rapid eye movement) ist nicht darin eingeschlossen. Im Gegensatz zum REM-Schlaf gibt es während dieser Stadien wenige oder keine Augenbewegungen.
Nationales Institut für den Alkoholmissbrauch und Alkoholismus, Nationale Institute für Gesundheit, Rockville, USA.
Pava MJ, et al. PLoS One 2016;11(3):e0152473

Wissenschaft/Mensch: Wissenschaftler finden genetische Varianten, die das Risiko für Cannabisabhängigkeit erhöhen
In einer großen Gruppe von 14.745 Teilnehmern fanden Forscher genetische Charakteristika, die das Risiko für eine Cannabisabhängigkeit (CAD) erhöhten. Sie schrieben, dass „diese Ergebnisse nach unserer Kenntnis die ersten sind, die spezifische CAD-Risiko-Allele und mögliche genetische Faktoren, die zu Co-Morbiditäten von CAD beitragen, wie Depressionen und Schizophrenie, identifizieren“.
Klinik für innere Medizin, medizinische Fakultät der Universität Boston, USA.
Sherva R, et al. JAMA Psychiatry, 30. März 2016 [im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Genetische Risikofaktoren für Cannabiskonsum
Forscher führten eine Metaanalyse von Daten zu Genom-weiten Assoziationen (GWA) von 13 Kohorten mit 32.330 Teilnehmern durch. Sie schrieben, dass „dies bis heute die größte Meta-Analyse von Cannabis GWA-Studien ist, die wichtige neue Einblicke in die genetischen Pfade eines lebenslangen Cannabiskonsums gewährt.“
Zentrum für Neurogenomik und kognitive Forschung, Amsterdam, Niederlande.
Stringer S, et al. Transl Psychiatry 2016;6:e769.

Wissenschaft/Tier: CBD war beim Neuroblastom wirksamer als THC
Das Neuroblastom ist eine der häufigsten soliden Krebsformen bei Kindern. In Studien mit menschlichen Neuroblastom-Zellen und mit Mäusen zeigte CBD eine größere krebshemmende Wirkung als THC.
Sheba-Krebsforschungszentrum, Tel Hashomer, Israel.
Fisher T, et al. Curr Oncol 2016;23(2):S15-22.

Wissenschaft/Tier: Eine reduzierte Blutzufuhr zum Gehirn führt zu einer dramatischen Zunahme von 2-AG
Eine 5-minütige Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn führt zu einer 3,5-fachen Zunahme der Konzentration des Endocannabinoids 2-AG.
Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften, Universität von North Dakota, Grand Forks, USA.
Brose SA, et al. Lipids, 28. März 2016 [im Druck]

Wissenschaft/Tier: Die analgetischen Wirkungen einer CB2-Rezeptor-Aktivierung werden durch Kohlenmonoxid verstärkt
Eine Substanz (CORM-2), die die Freisetzung von Kohlenmonoxid im Körper verursacht, verstärkt bei Mäusen mit Diabetes die schmerzlindernden Wirkungen eines synthetischen Cannabinoids, das den CB2-Rezeptor aktiviert.
Autonome Universität von Barcelona, Spanien.
Castany S, et al. Psychopharmacology (Berl), 29. März 2016 [im Druck]

Wissenschaft/Tier: Bisphenol A verursacht eine Fettleber durch Verstärkung der Endocannabinoid-Signalgebung
In Experimenten mit Zebrafischen und menschlichen Leberzellen wurde demonstriert, dass Bisphenol A eine Fettleber verursacht, indem es das Endocannabiniodsystem heraufreguliert. Bisphenol A ist ein häufiger Bestandteil von Plastik.
Dipartimento di Scienze della Vita e dell'Ambiente, Università Politecnica delle Marche, Ancona, Italien.
Martella A, et al. Endocrinology, 25. März 2016:en20151384. [Im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Cannabiskonsum ist mit einer geringen Zunahme psychischen Stresses bei Frauen assoziiert
In einer Gruppe von 19.327 Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 84 Jahren war Cannabiskonsum bei Männern 8 Jahre später nicht mit einer signifikanten Änderung des psychischen Stresses verbunden, während sich eine leichte Erhöhung um 27 % bei Frauen fand.
Karolinska-Institut, Stockholm, Schweden.
Danielsson AK, et al. Addict Behav 2016;59:18-23.

Wissenschaft/Tier: CBD zeigt antidepressive Wirkungen
In einer Studie mit Ratten mit depressiv-ähnlichem Verhalten zeigte CBD antidepressive Eigenschaften. Die Autoren schrieben, dass die antidepressiven Wirkungen von CBD „zum ersten Mal in einem genetischen Tiermodell der Depression gezeigt wurden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass CBD nützlich bei der Behandlung einer klinischen Depression oder anderen Zuständen mit deutlicher Anhedonie sein könnte“.
Geha Mental Health Center, Petah Tiqva, Israel.
Shoval G, et al. Neuropsychobiology 2016;73(2):123-9.

Wissenschaft/Tier: Der CB2-Rezeptor ist an den nervenschützenden Wirkungen von Leptin beteiligt
In einem Mausmodell der traumatischen Schädel-Hirn-Verletzung war die Gabe des Hormons Leptin nervenschützend und reduzierte neurologische Defizite. Die Aktivierung des CB2-Rezeptors war an dem Wirkmechanismus beteiligt.
Complutense-Universität, Madrid, Spanien.
Lopez-Rodriguez AB, et al. Exp Neurol, 19. März 2016 [im Druck]

Wissenschaft/Mensch: Genetisch verursachte hohe Anandamid-Spiegel können die Reaktionsfähigkeit auf Stress beeinträchtigen
Bei 858 Personen aus der Allgemeinbevölkerung waren bestimmte genetische Varianten, die mit permanent erhöhten Anandamid-Spiegeln verbunden sind, mit einem erhöhten Wert auf einer Skala für Depressionen assoziiert. Die Autoren schrieben, dass ihre Ergebnisse „nahelegen, dass permanent erhöhte Anandamid-Spiegel zusammen mit Stress in den ersten Lebensjahren eine lebenslange Schädigung der Stress-Reaktion verursachen können, vermutlich durch die Herunterregulierung von CB1R während der Nervenentwicklung im Gehirn“.
Semmelweis Universität, Budapest, Ungarn.
Lazary J, et al. EUR Neuropsychopharmacol, 9. März 2016 [im Druck]

Wissenschaft/Tier: Endocannabinoide verbessern Depressionen
Die Hemmung des Endocannabinoidabbaus durch das Enzym Monoacylgycerollipase (MAGL) reduzierte Depressionen in einem Mausmodell für Depressionen. Die Autoren schrieben, dass MAGL-Hemmer „eine neue Klasse von schnell wirkenden Antidepressiva darstellen“.
Institut für die Erforschung der psychischen Gesundheit der Universität von Ottawa, The Royal, Kanada.
Wang Y, et al. Mol Psychiatry, 22. März 2016 [im Druck]

Blick in die Vergangenheit

Vor einem Jahr

Vor zwei Jahren

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Fortbildung

Cannabis und Cannabinoide in der Medizin

Eine Veranstaltung der ACM e.V. in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Hessen und dem Dezernat für Personal und Gesundheit / Drogenreferat der Stadt Frankfurt, 13. Mai 2017 in Frankfurt.

Kongresse

Die Cannabinoid Conference 2017 der IACM, 29.-30. September 2017, Köln, Deutschland.

Filme für Ärzte

Filme für Ärzte und Patienten, die die Möglichkeiten einer medizinischen Verwendung von Cannabisprodukten in Deutschland erläutern.

Erklärung

Erklärung der Menschenrechte für den medizinischen Zugang zu Cannabis und Cannabinoiden

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